ALLES ÜBER DYSKALKULIE
Dyskalkulie verstehen.
Verständlich, vollständig, ohne Fachwörter-Dschungel.
Mehr als nur "schlecht in Mathe"
Dyskalkulie ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die das grundlegende Verständnis von Zahlen, Mengen und mathematischen Konzepten beeinträchtigt. Sie gehört – wie Legasthenie beim Lesen zu den anerkannten Lernstörungen und hat absolut nichts mit Intelligenz oder Fleiss zu tun.
Betroffene sehen Zahlen, können sie aber nicht intuitiv mit einer Menge verbinden. Es ist, als würde man eine Sprache lesen können, ohne jemals zu verstehen, was die Wörter bedeuten.
Der Begriff kommt aus dem Griechischen und Lateinischen: dys (schlecht/schwierig) und calculare (rechnen). Damit beschreibt er eine Schwäche im Bereich der numerischen Verarbeitung – nicht der Intelligenz.
Was ist Dyskalkulie
Eine neurologische Besonderheit im Zahlenverständnis angeboren, unabhängig von Intelligenz oder Erziehung.
Was Dyskalkulie nicht ist
Kein Zeichen von Faulheit, geringer Intelligenz, schlechter Erziehung oder mangelnder Motivation.
Wer ist betroffen?
3–6 % aller Menschen Kinder wie Erwachsene, alle sozialen Hintergründe, alle Kulturen weltweit.
Ab wann zeigt sie sich?
Erste Anzeichen zeigen sich meist im Vorschulalter oder in der ersten Schulklasse, wenn Zahlenbegriffe eingeführt werden.
Was hilft wirklich?
Frühe Diagnose, angepasste Lernstrategien, emotionale Unterstützung und spezialisiertes Coaching.
Wie fühlt sich Dyskalkulie an?
Das innere Erleben von Betroffenen:






